Unionhilfswerk Zentrale Anlaufstelle Hospiz
3 Besucher online 18. April 2019, 14:53 Uhr beraten betreuen bewegen

Rückblick auf 10 Jahre ZAH

Am 03. Oktober 2007 lud das Team der Zentralen Anlaufstelle Hospiz zu einem Festempfang. Hintergrund war das 10 -jährige Jubiläum der Berliner Beratungs- und Informationsstelle.

 

Der Einladung zum ZAH-Festempfang folgten zahlreiche Vertreter der Berliner Politik, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und Mitglieder des UNIONHILFSWERK, Vertreter verschiedener Berliner und bundesweiter Hospizinitiativen, Kooperationspartner und Unterstützer der ZAH.

 

Umrahmt wurde der Empfang musikalisch vom Streichertrio der studentischen Philharmonie der Humboldt Universität Berlin und bot so einen festlichen Rahmen für Begegnungen und Gespräche.

Einige photographische Eindrücke finden Sie hier.

 

Das Datum des Festempfangs stand in engem Zusammenhang mit der Gründung der ZAH. Denn zum 01. Oktober 1997 bewilligte das „Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung“ ein Modellprojekt, welches die Versorgung Pflegebedürftiger und deren Angehöriger durch gezielte Vernetzung verbessern sollte. Als eines von drei Teilprojekten nahm das „Hospizbüro“ unter Leitung von Susanne Labitzke seine Arbeit auf. Unterstützt wurde sie von Dirk Müller und Herrn Tenhaf.

 

Das, was seitdem aufgebaut und entwickelt wurde kann sich sehen lassen. Im Jahre 1998 hat das Hospizbüro 312 Einzelfall- und Institutionenberatungen durchgeführt, wohingegen im Jahre 2007 mehr als 760 Einzelfall- Institutionenberatungen durchgeführt wurden. Und die Nachfrage für Beratungen steigt kontinuierlich an.

Die ab dem Jahr 2000 als Zentrale Anlaufstelle Hospiz – ZAH weitergeführte Informations- und Beratungsstelle erweiterte kontinuierlich ihre Beratungs-, Gremien-, Weiterbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Fachbereichsleiterin Ulrike Hinrichs und Geschäftsführer Bernd Neumann würdigten während eines ZAH-Festempfangs in ihren Ansprachen diese Entwicklung. Besonders gedankt wurde Dirk Müller für sein Engagement, welcher nicht nur einer der ersten Mitarbeiter der ZAH war sondern seit 2000 die ZAH leitete. Seinem Engagement sind viele Initiativen und Entwicklungen zu verdanken.

In dem von Dr. Christel Geier verlesenem Grußwort der Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner dankte diese ebenfalls für die gute und bereichernde Zusammenarbeit. Den vollständigen Wortlaut des Grußwortes finden Sie hier.

 

Doch es wurde nicht nur Rückschau gehalten. Zukünftig wird sich Dirk Müller auf die Entwicklung des Projektes "Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie" konzentrieren und übergab deshalb im Rahmen des Festempfangs den Staffelstab der neuen Projektleitung Bettina Wistuba.

 

Das Anliegen, Betroffene und ihre Nahestehenden individuell und einfühlsam zu beraten sowie die Situation Schwerstkranker und Sterbender auf vielfältige Weise zu verbessern, wird auch sie als neue Projektleiterin weiterführen.

 

 

 

 

 
 
 
Letzte Änderung: 24.05.18