Unionhilfswerk Zentrale Anlaufstelle Hospiz
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1. Gesamttreffen aller relevanten Berliner Strukturen, die zur Versorgung am Lebensende beraten

Am 23. Juni 2017 fand in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:35 Uhr in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Verbraucherschutz das 1. Gesamttreffen aller relevanten Berliner Strukturen, die zur Versorgung am Lebensende beraten, statt. 

 

In den letzten drei Jahrzenten sind durch die Hospizbewegung und die Palliativmedizin beträchtliche Fortschritte erzielt worden. Auch wenn es viele Handlungsbedarfe im Feld "Versorgung am Lebensende" gibt, verfügt Berlin über eine vergleichsweise gute Ausstattung an Angeboten und Strukturen zu Information, Beratung und Hilfe.

 

Maßgebliche konzeptionelle Grundlage ist das Hospiz- und Palliativkonzept für das Land Berlin, das regelmäßig fortgeschrieben wird. Eine permanente Aufgabe ist es, die Themen Sterben, Tod und Trauer als gesellschaftlich relevante Themen zu etablieren und dafür Sorge zu tragen, dass notwendige Informationen über die vorhandenen Vorsorge- und Unterstützungsmöglichkeiten die Menschen rechtzeitig erreichen. Trotz aller Bemühungen zeigen Rückmeldungen und Fachdiskurse, dass dies nur zum Teil bzw. häufig erst angesichts einer eingetretenen kritischen Situationen gelingt.

 

Einer dieser Exkurse wurde im Kontext der Erarbeitung der „Rahmenstrategie zur gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung hochaltriger Menschen in Berlin“ (Rahmenstrategie 80plus – eingestellt im Internet unter http://www.berlin.de/sen/pflege/grundlagen/80plus/) im dortigen Handlungsfeld „Versorgung am Lebensende“ geführt. Die dort vornehmlich zum Feld „Beratung zur Versorgung am Lebensende“ erarbeiteten und in der Rahmenstrategie 80plus festgeschriebenen Ziele und Maßnahmen wurden im Rahmen des Gesamttreffens erstmals Gegenstand eines breiten Diskurses der maßgeblichen Berliner Beratungsstrukturen sein.

 

 

TeilnehmerInnenliste und Tagesordnung

Vorrangige Zielgruppe des Gesamttreffens waren die direkt in der praktischen Beratung Tätigen.

 

TeilnehmerInnenliste

 

Das Gesamttreffen bot Gelegenheit,

  • sich untereinander kennenzulernen,
  • sich zu den Zielen und Maßnahmen des Handlungsfeldes „Versorgung am Lebensende“ der Rahmenstrategie 80plus und zu deren Umsetzung auszutauschen sowie
  • gemeinsam Festlegungen zum weiteren Vorgehen zu treffen.

Mit leichten Abweichungen wurde der mit der Einladung verschickten Tagesordnung gefolgt.

 

Tagesordnung

 

 

 

Vorstellung von Beratungsstellen- und projekten

Ausgewählte Beratungsstellen und –projekte bekamen die Gelegenheit, sich im Plenum näher vorzustellen. Dies waren:

  • Fach- und Spezialberatungsstelle Zentrale Anlaufstelle Hospiz
  • Home Care Berlin e.V.
  • Krebsberatung Berlin
  • Ambulante Hospiz- und Palliativdienste
  • Berliner Pflegestützpunkte
  • Bezirkliche Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung

Grußwort Senatorin Dilek Kolat und Rahmenstrategie 80 plus

Zwischenzeitlich trafen Frau Senatorin Dilek Kolat und Frau Staatssekretärin Barbara König im Plenum ein. Frau Senatorin Kolat hielt eine kurze Begrüßungsansprache.

 

Frau Dr. Fuhrmann führte im Anschluss in die Ziele und Maßnahmen des Handlungsfeldes „Versorgung am Lebensende“ der Rahmenstrategie 80plus ein, erläuterte die für den anschließenden Diskurs vorgeschlagenen Fragen und den geplanten Ablauf.

 

Präsentation

 

 

Themendiskussionen

Nach einer Pause, die bereits für einen regen Austausch genutzt wurde, erfolgte ein organisierter Diskurs in parallel laufenden Diskussionsrunden in vier „Themenecken“. Drei Wechsel ermöglichten es allen Teilnehmenden, miteinander zu allen Themen ins Gespräch zu kommen. Wichtige Gedanken wurden während der Diskussionen auf Flipchart und Pinnwänden festgehalten. Das Fazit aus den Themenecken wurde von den ModeratorInnen im Nachgang dokumentiert:

     

    Bei der abschließenden Zusammenkunft im Plenum kamen ausgewählte Anliegen, wie die wichtige Frage nach einer gesicherten auskömmlichen Personalausstattung der Beratungsstellen, die zeitnahe Schaffung von Transparenz über eine zentrale Internetseite und der Wunsch nach weiterem Austausch und Vernetzung unter Einbeziehung von bisher nicht oder unterrepräsentierten Partnern, z.B. aus der Selbsthilfe, zur Sprache.

    Frau Dr. Fuhrmann kündigte die Dokumentation der Veranstaltung an und stellte die Ableitung und Unterstützung praktischer Maßnahmen aus den Themeneckendiskussionen im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten sowie die grundsätzliche Fortsetzung zielgerichteten Austausches in Aussicht.

     

    Die Veranstaltung endete mit einer Danksagung an alle an der organisatorischen und inhaltlichen Durchführung des 1. Gesamttreffens Beteiligte.

     

    Impressionen der Veranstaltung können Sie hier einsehen.

     

    Das nächste Gesamttreffen ist für den 08.06.2018 geplant, Einladungen und TOP folgen.

    Impressionen Gesamttreffen 28.06.2017

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    Letzte Änderung: 07.12.18