Unionhilfswerk Zentrale Anlaufstelle Hospiz
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29.01.2020 08:55 Alter: 190 days

Demenz- und Palliativbeauftragter im Krankenhaus

Abschlussveranstaltung und Netzwerk


Heiner Melching (links), Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, und Dirk Müller, Fachgesellschaft Palliative Geriatrie, freuen sich über die gelungene Kooperation bei der Fortbildung zum "Demenz- und Palliativbeauftragten". © DGP/SK

„Ich habe gelernt, dass meine Haltung allein schon einen großen Unterschied bewirken kann.“, „Wir als Team haben ganz neue Erkenntnisse für die Arbeit im Krankenhaus mit demenziell erkrankten, multimorbiden und sterbenden Menschen gewonnen. Herzlichen Dank an die kompetenten und motivierenden Kursleiter und Referentinnen“ Zwei Stimmen von rund 60 Teilnehmer*innen aus 23 Berliner Krankenhäusern, die am 28. Februar 2020 von Frau Dr. Juliane Nachtmann, Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, ihre Zertifikate zum "Demenz- und Palliativbeauftragten" verliehen bekamen.

 

Die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie (FGPG) wurde als Fachpartner gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für das Modul „Palliativversorgung im Krankenhaus“ von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung beauftragt, ein Curriculum für die Zusatzqualifikation zum Palliativbeauftragten zu erstellen. Dies war das zweite Modul der Qualifikation zum Demenz- und Palliativbeauftragten, welches im Rahmen der 80plus Strategie des Berliner Senats eine deutliche Verbesserung der Versorgung hochbetagter, schwerkranker Menschen mit und ohne Demenz zum Ziel hat.

 

Gemeinsam mit dem KPG Bildung wurde eine 40-stündige Fortbildung entwickelt, in der die beiden Fachgesellschaften ihre Kompetenzen zum Thema Demenz und Palliativversorgung einbrachten. Für die Teilnehmer*innen war dies nach Modul 1, mit dem Schwerpunkt „Demenzbegleitung im Krankenhaus“, eine thematische Verknüpfung, die sie im Kontext Krankenhaus gleichermaßen herausforderte als auch bereicherte.

 

 

„Ich wünschte, der Kurs ginge auch später noch weiter…“ sagte eine Teilnehmerin bei einer Abschlussrunde „…denn ich habe auch sehr viel von den Kollegen aus den anderen Krankenhäusern in Gesprächen und Diskussionen gelernt.“ Dies greift die Fach- und Spezialberatungsstelle Zentrale Anlaufstelle Hospiz vom UNIONHILFSWERK auf und lädt im Auftrag des Senats die Teilnehmer*innen des Kurses zu einem Berliner Netzwerk ein. Weiterführende Informationen, auch zu den Netzwerktreffen erhalten Sie hier in Kürze.


 
 
 
Letzte Änderung: 26.09.17