Unionhilfswerk Zentrale Anlaufstelle Hospiz
3 Besucher online 20. November 2017, 22:09 Uhr beraten betreuen bewegen

Netzwerke

 

Die Position der ZAH ist, dass jede Hilfe - immer individuell gestaltet und gewichtet - seine Berechtigung hat. Sie hat Sinn, denn sie ist in der Regel vom sterbenden Menschen und seinen Angehörigen gewünscht! Viele Hilfen sind für Sterbende erforderlich - soll ein würdevolles Leben bis zuletzt ermöglicht werden. Deshalb müssen alle Beteiligten zur kooperativen Zusammenarbeit bereit sein. Dies bedeutet, dass ein adäquater Austausch und eine geeignete Informationsweitergabe stattfindet sowie die individuelle Arbeit wertgeschätzt wird. Nur wenn alle an der Versorgung Beteiligten kooperativ in einem Netzwerk zusammenarbeiten, kann eine adäquate Betreuung des Sterbenden sowie eine hohe Qualität der erbrachten Leistung erreicht werden - manchmal sogar mit einer Kosteneinsparung.

 

Für die ZAH ist die Bereitschaft zur aktiven Vernetzung und Zusammenarbeit in Arbeitskreisen ein Qualitätskriterium. Dies führt zur Unterstützung der Projekte und Institutionen und setzt neue Impulse für die projektbezogene Tätigkeit. Nicht selten schafft dies auch eine höhere Arbeitszufriedenheit bei allen Beteiligten.

 

Da die Tabuisierung von Sterben, Tod und Trauer durchaus dazu führen kann, dass Beratungsangebote zu diesen Themen "übersehen" werden, wird das Ziel verfolgt, einen Teil der Ratsuchenden über Multiplikatoren in und durch Arbeitskreisen zu erreichen.

 
 
 
Letzte Änderung: 07.03.17