Unionhilfswerk Zentrale Anlaufstelle Hospiz
3 Besucher online 21. November 2017, 08:59 Uhr beraten betreuen bewegen

Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann…

 

Informationen rund um die Themen „Sterben, Tod und Trauer“ in Berlin

 

Der Wegweiser „Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann …“, der bisher von der Zentralen Anlaufstelle Hospiz herausgegeben wurde, ist Ende 2012 aktualisiert und überarbeitet in der Schriftenreihe „Gut Altern in Berlin“ der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales veröffentlicht worden.

Der Wegweiser wurde in enger Zusammenarbeit mit der Zentralen Anlaufstelle Hospiz und dem Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie des UNIONHILFSWERK erarbeitet. Des Weiteren wirkten Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche aus Hospizdiensten und anderen Berliner Einrichtungen mit.

 

Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann, stehen Sie als Patient oder Angehöriger vor vielen Fragen, auf die Sie möglicherweise nicht vorbereitet sind. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, z.B. ob der sterbende Mensch bis zuletzt in seiner gewohnten Umgebung leben kann, welche Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Sterben vorhanden sein müssen und wo man Hilfe findet, diese zu schaffen. . .

 

Herr Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, betont in seinem Geleitwort zur Broschüre: „Ich hoffe, dass Sie in dieser Broschüre Antworten auf die Sie bewegenden Fragen finden. Sie soll Ihnen Mut machen, die schwierige Situation zu meistern und sich die Hilfe und Unterstützung zu holen, die Sie dafür benötigen.“

 

Auf 89 Seiten finden Patienten, Angehörige, Ärzte, Pflegende und Interessierte in dem Wegweiser Informationen, Entscheidungshilfen und Hinweise auf Institutionen, die Hilfestellung geben, um für sterbenskranke Menschen (Kinder und Erwachsene) ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu gewährleisten und Nahestehende zu unterstützen. Der Wegweiser geht deshalb auf Themen wie Pflegebedürftigkeit und die Versorgung sterbender Menschen durch ambulante und stationäre Hospize bzw. palliativmedizinische Angebote ein. Ein Abschnitt beschäftigt sich auch mit der Frage, was nach Eintritt des Todes zu tun ist.

Auch die Themen Trauer und Trauerbegleitung werden aufgegriffen.

 

Gleichzeitig richtet sich diese Broschüre an Menschen, die „in guten Tagen“ Vorsorge treffen wollen, damit auch im Fall ihrer Einwilligungsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall ihr Wille Leitfaden des ärztlichen Handelns ist. Die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge (z.B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht) werden erläutert und durch weiterführende Hinweise ergänzt.

 

Alle Angebote sind im Adressverzeichnis einzeln aufgeführt. Erstmalig wurden auch die Berliner Trauerangebote, der besseren Auffindbarkeit halber nach Bezirken geordnet, mit aufgenommen.

 

Der Wegweiser ist erhältlich über:

Zentrale Anlaufstelle Hospiz

Brabanter Str. 21

10713 Berlin

(030) 40 71 11 13

 

oder über die

Broschürenstelle der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

broschuerenstelle@sengs-berlin.de

030 90 28 28 26

 

Download:

Wegweiser

Ergänzungs- und Korrekturblatt vom 10.05.2017

 

 

 
 
 
Letzte Änderung: 15.05.17