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5. September 2010, 17:50 Uhr beraten betreuen bewegen
„Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann…“

Informationen rund um die Themen „Sterben, Tod und Trauer“ in Berlin

 

Ein Wegweiser der Zentralen Anlaufstelle Hospiz

 

Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann, stehen Sie als Patient oder Angehöriger vor vielen Fragen, auf die Sie nicht vorbereitet sind, weil Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft oft mit Schweigen übergangen werden. Zur extremen Belastung durch die Situation können deshalb zusätzliche Überforderung und Hilflosigkeit hinzutreten, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen, z.B. ob der Kranke bis zuletzt in seiner gewohnten Umgebung leben kann, welche Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Sterben vorhanden sein müssen und wo man Hilfe findet, sie zu schaffen.

 

Frau Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, betont in Ihrem Geleitwort zur Broschüre, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit den Themen Krankheit, Sterben und Tod zu beschäftigen, um so eine geeignete Umgebung für die letzte Lebensphase zu finden.

Beratungsstellen und informative Broschüren wie der Wegweiser, können dafür wichtige Unterstützungsmöglichkeiten sein.

 

Auf 68 Seiten finden Patienten, Angehörige, Ärzte und Interessierte in dem Wegweiser Informationen, Entscheidungshilfen und Hinweise auf Institutionen, die Hilfestellung geben, um für sterbenskranke Patienten ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu gewährleisten und Nahestehende zu unterstützen. Der Wegweiser geht deshalb auf Themen wie Pflegebedürftigkeit, schmerztherapeutische Angebote, die Versorgung Sterbender durch ambulante und stationäre Hospize ein.

 

Gleichzeitig richtet sich diese Broschüre an Menschen, die „in guten Tagen“ Vorsorge treffen wollen, damit auch im Fall ihrer Einwilligungsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall ihr Wille Leitfaden des ärztlichen Handelns ist. Die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge (z.B. durch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht) werden erläutert und durch weiterführende Hinweise ergänzt.

Auch das Themen Trauer und Trauerbegleitung werden aufgegriffen.

Weiterführend werden gleichfalls hospizliche und palliative Netzwerke vorgestellt.

 

Wenn Sie Interesse an dem Wegweiser haben, können Sie diesen über die Zentrale Anlaufstelle Hospiz beziehen. Senden Sie dafür bitte einen an Sie adressierten und frankierten Rückumschlag (€ 1,45, DIN A5) mit dem Kennwort „Wegweiser“ an folgende Anschrift:

 

Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen gGmbH

Zentrale Anlaufstelle Hospiz – ZAH

Kopenhagener Straße 29

D – 13407 Berlin

 

Sie können die Broschüre auch als PDF-Datei herunterladen.

Zum Anzeigen der Datei benötigen Sie z. B. den Adobe Reader, den Sie hier erhalten.

 

Dieser Wegweiser wurde mit viel Engagement von Mitarbeiter/-innen der Zentralen Anlaufstelle Hospiz des UNIONHILFSWERK erarbeitet und finanziell durch den Träger sowie die Lotterie PS-Sparen und Gewinnen unterstützt.

Für Sie ist unser Angebot kostenlos. Natürlich freuen wir uns, wenn Sie uns mit einer (steuerlich absetzbaren) Spende unterstützen. Unsere Bankverbindung lautet:

 

Bank für Sozialwirtschaft

Kontonummer: 322 90 00

BLZ: 100 205 00

Stichwort: Hospizarbeit - 2008/01

 
 
 
Letzte Änderung: 15.02.10